Rainer Brüderle und FDP Lübeck von schwerer Subventionitis befallen
Ein enttäuschtes FDP-Mitglied an der Basis aus Lübeck schrieb gestern an FDP-Watch. Was uns da per Mail aus dem Norden kolportiert wird,
ist zwar eine etwas ältere Meldung (von vor 14 Tagen), aber dennoch lohnenswert, darüber zu berichten. Denn die FDP Lübeck spricht sich dafür aus, weiter den Flughafen Lübeck zu subventionieren: Einen Flughafen, der nie Gewinn gemacht hat und das auch nie schaffen wird.
Der Spin, den man der staatlichen Geldverschwendung verleiht, ist schwindelerregend.
Der Liberale befürwortet ein Modell, in dem […] das Land Schleswig-Holstein beim Flughafen mit einsteigt und […] die Hansestadt Lübeck […] Anteile hält.
Der Altvordere der Parteiliberalen schmückt das ganze noch mit markigen Worten:
Ich drücke die Daumen. Lasst die Leute leben.
Unser Tipgeber resümiert richtig und keiner weiteren Ergänzung bedürfend:
Traurig, aber wahr: Die FDP in Lübeck sagt der Ordnungspolitik adé -mit Rainer Brüderle an vorderster Front!

Von der Sorte gibt es in der FDP reichlich. Man denke nur an die FDP Kassel und den Landesverband Hessen, die sich erfolgreich für eine 200 Millionen schwere Subventionierung des Flughafens Kassel-Calden eingesetzt haben. Auch hier gibt es mehrere Gutachten, die prognostizieren, dass Calden nie profitabel sein wird.
Ben Schroeter
25. August 2009 um 13:20
Zum Glück bleibt im Falle von Schwarz-Gelb Guttenberg Wirtschaftsminister – Brüderle ist passé!
Lydia Krasnic
26. August 2009 um 12:41
Guttenberg ist auch nur ein Windbeutel.
jo@chim
27. August 2009 um 11:37
Meine Rede.
Christian Soeder
5. September 2009 um 07:11